Mit Stress und Bewegungsmangel fängt es an

Stress in Form von Schlafmangel kann eine gesunde Faszienerneuerung minimieren oder gar verhindern. Denn in der Nacht wird das Wachstumshormon STH gebildet. 

Bewegungsmangel wird als Last der Modernen Arbeitswelt und der bequemen Freizeit angesehen.

 

Stress und Bewegungsmangel sorgen für Schmerzen im Rückenbereich
Typische Schmerzpunkte

Wie hängt Stress und Hormonbildung zusammen.

 Es lässt sich in etwa so erklären, das in Stresssituationen bestimmte Hormone freigesetzt werden die dem Körper eine Anpassung an den Stress ermöglichen.

 

Das wieder herum führt dann dazu das in solch stressigen Phasen Hormone freigesetzt werden die deine Faszien ohne Zuhilfenahme von Muskeln anspannen lassen. Dein Körper und die Faszien gehen in den Schongang um weitere Schmerzen zu verhindern. Durch die andauernde Anspannung wird das Fasziengewebe immer mehr strapaziert und es verfilzt sich mit der Zeit immer mehr.

 

Wenn der Stress der auf dich einwirkte abklingt, fangen deine Faszien sich zu entspannen an und in der Folge bekommst du zum Beispiel dann Rückenschmerzen.

 

Dauerhaft angespannte Faszien erzeugen chronischen Stress, dieser führt in letzter Konsequenz zu chronischen Rückenschmerzen.   

Bewegungsmangel verklebt das Fasziengewebe

Das wichtigste zuerst, du hast genug Bewegung und damit auch keine Probleme mit deinen Faszien. Aber damit bist du in der Minderheit. 

Deine Faszien sind wirklich auf ausreichende Bewegung angewiesen, denn ein Bewegungsmangel lässt dein Fasziengewebe sich pathologisch verändern. In der Folge verfilzt,verhärtet und verklebt es. Die Beweglichkeit wird durch die Verhärtung stark beeinträchtigt.

 

Wer beruflich hauptsächlich sitzenden Tätigkeiten nachgeht wird die Veränderungen im Fasziengewebe als Nacken/-Schulter oder Rückenschmerzen wahrnehmen.

 

Und jetzt, genau wie oben schon bei Stress beschrieben, kommt die Schonhaltung ins Spiel die man unbewusst einnimmt um den schmerzen zu entgehen. Durch diese Abwehrhaltung des Körpers verschlimmert sich die Lage aber weiter. Die neue veränderte Haltung die zur Abwehr der Schmerzen bewirkt nun an anderer Stelle eine Überlastung des Gewebes. Der Körper wird wieder versucht eine andere angenehme Haltung einzunehmen, aber irgendwann ist auch das nicht mehr möglich.

 

Zu guter letzt führen die Verklebungen,Verfilzungen und Verhärtungen immer dazu das die Nervenenden regelrecht gequetscht werden und der Körper umgehend mit weiteren Schmerzen reagiert.

 

Schmerzen werden nicht nur durch äußere Verletzungen erzeugt. Stress und Bewegungsmangel sind oft daran beteiligt über chronische Krankheiten wie Gelenk/-Schulter oder Rückenschmerzen zu Klagen.  

Jetzt ist der Punkt erreicht wo nur noch ein regelmäßiges Faszientraining helfen kann. Wirkungsvoll sind da die Blackroll Faszienrollen* mit denen man an allen möglichen Stellen des Körpers die Faszien ausrollen kann.

Aber warum immer der Rücken?

Die vermehrten Schmerzwarnehmungen am unteren Rücken kommen von der sogenannten "Lumbalfaszie" die dort verläuft und wo sich besonders viele Nervenfasern und Schmerzsensoren befinden.

 

Bei Untersuchungen männlicher Patienten wurde häufig eine Verdickung an der Lumfalfaszie festgestellt.

Monotone Bewegungsabläufe oder einseitige Belastungen können zu Entzündungen oder mikroskopisch kleinen Rissen in den Faszien führen.

Es werden dann falsche Signale an die Muskeln gesendet und führt unweigerlich zu Verkrampfungen.

Falsche und einseitige Belastungen verkleben das Fasziengewebe und führt zu Rückenproblemen und Schmerzen.  

Einer der führenden Faszienexperten Dr. Robert Schleip in Deutschland beschreibt in seinen Buch "Faszienfitness"* eine erstaunliche Studie. So sollen nur etwa 20 Prozent der chronischen Rückenschmerzen auf Verletzungen der Bandscheiben oder Wirbel zurückzuführen sein. Bei 80 Prozent der Betroffenen konnte keine Ursache für diese Beschwerden gefunden werden.

Heute ist es inzwischen klar das die Faszien die häufigste Ursache für Schmerzen im Rückenbereich sind.

 

Schon seit 2003 untersucht Schleip an der Universität Ulm die Faszien und deren Beschaffenheit und gilt als Experte auf diesem Gebiet. Mit seinen umfangreichen Wissen sorgt er für Klarheit und widerlegt diverse Mythen die im Netz verbreitet werden.

Für ihn gilt es als erwiesen das viele undefinierbaren Beschwerden auf die Faszien zurückgeführt werden können. 

 

Faszien erholen sich schnell wieder

Die Faszien sind im ganzen Körper miteinander vernetzt und bilden so ein gemeinsames Fasziennetzwerk. Es ist in der Lage auf Druck, Schwingungen und Temperaturunterschiede zu reagieren. Die Faszien sind zudem dank ihrer Fähigkeit Wasser aufzunehmen auch ein wichtiger Wasserspeicher.

 

Die Faszien stehen unter dem Einfluss des autonomen, also unbewussten, Nervensystems und stehen so nicht unter unserer Kontrolle.

 

Psychische Ursachen wie etwa Stress können durch ein autogenes Entspannungstraining wirkungsvoll gemindert werden und helfen tiefsitzende Verspannungen zu lösen.

 

Physische Ursachen , die von Bewegungsmangel und falscher Haltung herführen kann man sehr gut mit einer passender Faszienrolle durch das ausrollen Massieren.

Anfänger und ungeübte können jetzt auf ein Faszienrollen Starter-Set* von Blackroll Orange zugreifen. 

 

Wenn gar nichts unternommen wird kann der Körper immer unbeweglicher und verletzlicher werden. Das Austrainieren der Schmerzen wird immer mühseliger und so mancher hat dann ganz aufgegeben.

 

Faszien reagieren schnell mit Schmerzen auf Stress und Bewegungsmagel. Sie sind aber von ihrere Struktur ein regeneratives Gewebe das sich nach einer Korrektur der Ursachen beim Training relativ schnell erholt.